Alexander Wodrich ist Geschäftsführer von why do birds, einer Berliner Agentur für Audio Branding. Gegründet 2010, kümmern sich heute 25 Mitarbeitende um Kunden aus 17 Ländern, wie Siemens, Hyundai, Gore-Tex, Ferrari oder die Deutsche Bahn.
In seinem Vortrag erklärt er, wie Klang uns sowohl bewusst als auch unbewusst beeinflusst und prägt. Er stellt entsprechende Case-Studies vor und zeigt, wie Marken ihre Identität in Klang übersetzen und wie dies zur Differenzierung im Markt und zur Emotionalisierung ihrer Zielgruppen führt.
Alexander tritt regelmäßig als Redner zum Thema Audio Branding auf. Er kuratierte die Klang-Ausstellung “Oggetti Sonori” im Museum August Kestner, Hannover und ist selbst passionierter Musiker. Mit seinen Bands hat er über 100 Konzerte gespielt und mehrere Platten aufgenommen. Vor seiner Zeit bei why do birds war er 10 Jahre lang bei MetaDesign Leiter der Audio-Branding-Unit und Mitglied der Geschäftsleitung.
Recap
Erkennst Du Deine/Eure Marke, ohne sie zu sehen? 🎧
Wenn über Marken gesprochen wird, denken wir fast automatisch visuell. Logo. Farben. Typografie. Bilder. Bewegtbild. Aber was passiert, wenn wir die Augen schließen? Dann zeigt sich ziemlich schnell, wie viel Kraft in einem oft unterschätzten Teil der Markenidentität steckt: Sound.
Unter dem Titel „Vom Ohr ins Herz – wie Klang Marken emotionalisiert“ hat Alexander Wodrich von why do birds gestern sehr anschaulich gezeigt, dass Audio Branding deutlich mehr ist als die bekannte Tonfolge am Ende eines Werbespots.
Guter Markensound schafft Vertrautheit, teilweise bevor wir überhaupt bewusst realisieren, welche Marke gerade mit uns kommuniziert. Eine Marke muss nicht immer gesehen werden, um erkannt zu werden. Manchmal reichen wenige Töne, eine bestimmte Stimme oder eine charakteristische Klangwelt und im Kopf entsteht sofort ein Bild. Das ist Markenführung, die buchstäblich im Ohr bleibt.
Gerade in Zeiten, in denen jeder um ein paar Sekunden Aufmerksamkeit kämpft, lohnt sich deshalb eine zusätzliche Frage:
Nicht nur: Wie sieht eine Marke aus?
Sondern: Wie klingt sie?
Und vielleicht noch wichtiger: Würde sie mit geschlossenen Augen erkannt werden?
Danke an Alexander für den starken Impuls und an alle, die dabei waren. Ein ebenso großes Dankeschön geht an Imke Lorenzen und Björn Jantzen von der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven / Starthaus Bremen & Bremerhaven, die diese tolle Location für den Abend zur Verfügung gestellt haben. Der passende Rahmen macht eine gute Veranstaltung eben noch ein Stück besser. ♥️
